Altenburg. Die Sanierung des Altenburger Lindenau-Museums macht weiter Fortschritte. Die Arbeiten im Inneren des Gebäudes laufen seit einigen Wochen auf Hochtouren. Am vergangenen Mittwoch wurde der Baufortschritt in der Gabelenzstraße auch von außen sichtbar: Mit einem LKW-Ladearm wurden 98 Balken zur Deckenstabilisierung ins erste Obergeschoss transportiert und dort von der beauftragten Holzbaufirma zu den Einbauorten gebracht.
Die historische Dielung im 1. OG wurde bereits sorgfältig ausgebaut und für die Aufarbeitung vorbereitet. Die Deckenverstärkungen sind erforderlich, um die Durchbiegung der tragenden Holzbalken zu minimieren, die Tragfähigkeit der Decken zu erhöhen und das Schwingverhalten zu optimieren.
Im November 2018 hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, das Lindenau-Museum Altenburg mit 24 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung des Museumsgebäudes zu unterstützen. Der Freistaat Thüringen unterstützt das Vorhaben in gleicher Höhe, so dass insgesamt 48 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Am 25. November 2025 übergaben Vertreter von Bund und Land an Landrat Uwe Melzer und an den Direktor der Altenburger Museen, Dr. Roland Krischke, offiziell den Fördermittelbescheid.
An das Gebäude des künftigen Lindenau-Museums wurden Anforderungen gestellt, die einem modernen Museumsbetrieb entsprechen. Dazu zählen Aspekte wie:
Basierend auf diesem Anforderungskatalog wurde der Entschluss gefasst, ein neues Stadtgeschoss für den Besucherverkehr zu bauen, das künftig auch als Eingangsbereich des Hauses dient.
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