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4:2 & 1:2! Siegesserie reißt nach 4 Spielen ohne Niederlage | Eispiraten Crimmitschau

Eispiraten Crimmitschau (Foto: Eispiraten Crimmitschau)

4:2 & 1:2! Siegesserie reißt nach 4 Spielen ohne Niederlage

Sportgeschehen Eishockey
26.02.2024, 09:51 Uhr
Von: Presseinformation der Eispiraten Crimmitschau
+++ Eispiraten schlagen Kassel im Spitzenspiel +++ Eispiraten trotz Derbyniederlage mit Heimrecht in den Playoffs

Westsachsen feiern in Kassel vierten Sieg in Folge!

Eispiraten Crimmitschau setzen ihre Siegesserie beim Ligaprimus fort. Mit 2:4 konnten sich die Westsachsen die nächsten drei Punkte sichern. Die Pleißestädter kommen somit dem Heimvorteil deutlich näher.

Nach dem erfolgreichen Dienstagspiel in Freiburg konnte Cheftrainer Jussi Tuores nun auch einige Rückkehrer in der Mannschaft begrüßen. So kamen Lucas Böttcher und Oleg Shilin zurück ins Aufgebot der Westsachsen. Der überzeugende Christian Schneider erhielt für das Auswärtsspiel in Kassel eine Pause und blieb in Crimmitschau. Verzichten musste der finnische Headcoach auf Ole Olleff sowie Gregory Kreutzer, welcher wieder im Aufgebot von Bremerhaven stand.

Im ersten Drittel scheint die Partie vorerst ausgeglichen, beide Mannschaften konnten Chancen kreieren. In der siebten Spielminute konnten die Kassel Huskies erstmals zuschlagen. Durch einen Fehler von Tobias Lindberg in der eigenen Defensive schnappte sich Ryan Olsen den Puck und setzt diesen an den rechten Pfosten. Den daraus entstehenden Rebound nutzte er anschließend selber um die Huskies mit 1:0 in Führung zu bringen (7.). Darauf entstanden weiterhin gute Möglichkeiten mit Chancenplus für die Eispiraten aus Crimmitschau. Zum Ende des Drittels bahnte sich eine Überlegenheit der Westsachsen an. So nutzte Tobias Lindberg 23 Sekunden vor Ende eine gut kombinierte Chance über Henri Kanninen und Colin Smith zum 1:1 (20.).

Crimmitschau kam deutlich besser in das zweite Drittel, Kassel konnte sich im Mitteldrittel nicht festsetzen und bekam keinen Zugriff auf die Partie. Nach fünf Minuten kam dann die große Möglichkeit für die Eispiraten. Nach einem strammen Schuss von Thomas Reichel kam Mario Scalzo in Baseball-Manier und netzte über die linke Schulter des Kassel Huskies Goalie Kristian Hufsky. Das Spiel bekam im Anschluss etwas Ruhe zu Gesicht, auf beiden Seiten gab es erneute Chancen welche von beiden Torhütern vereitelt wurden.

Im letzten Drittel dominieren die Kassel Huskies die Partie bis zur 45. Spielminute und konnten durch einen eiskalten Abschluss von Stephen MacAulay zum 2:2-Ausgleichtreffer einnetzen (42.). Daraufhin zeichnete sich Oleg Shilin weiterhin mit Glanztaten aus. In der 49. Spielminute konnten die Schützlinge von Jussi Tuores durch ein Tor des Förderlizenzspielers Justin Büsing wieder zum 2:3 in Führung gehen. Daraufhin erhöhte sich die Beteiligung der Eispiraten im Spiel, nach etwas Unordnung im Kassel-Drittel konnte sich Scott Feser über die kurze Ecke zum 2:4 durchsetzen (54.).

 

Torfolge (1:1, 0:1, 1:2):

  • 1:0 Ryan Olsen 06:07
  • 1:1 Tobias Lindberg (Colin Smith, Henri Kanninen) 19:37
  • 1:2 Mario Scalzo (Thomas Reichel, Ladislav Zikmund) 24:13
  • 2:2 Stephen MacAulay (Rylan Schwartz) 41:31
  • 2:3 Justin Büsing (Hayden Verbeek, Max Balinson) 48:43
  • 2:4 Scott Feser (Felix Thomas) 53:45

Zuschauer: 4631

 

Westsachsen unterliegen den Lausitzer Füchsen am 4. Veteranen-Tag knapp

Die Eispiraten Crimmitschau haben das Heimrecht in den Playoffs 2024 sicher! Eine positive Nachricht nach dem Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse, in dem sich die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores trotz eines guten Auftritts knapp mit 1:2 geschlagen geben mussten. Dabei scheiterten die Crimmitschauer im Rahmen des vierten Veteranen-Tages immer wieder am bärenstarken Gäste-Torhüter Jonas Stettmer.

Jussi Tuores hatte das gleiche Personal zur Verfügung, wie schon am vergangenen Freitag beim 4:2-Erfolg in Kassel. Oleg Shilin startete im Tor, während Christian Schneider ein weiteres Spiel Pause erhielt. Nicht mit dabei waren der leicht verletzte Ole Olleff (Unterkörperverletzung) sowie Gregory Kreutzer, der in Bremerhaven spielte.

Die Eispiraten fanden im rappelvollen Sahnpark gut in die Partie und erspielten sich schnell Feldvorteile in diesem Sachsenderby. Immer wieder erarbeiteten sich die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores gute Möglichkeiten und wollten sich für ihren hohen Aufwand und die Intensität, welche sie an den Tag lagen, belohnen. Sie machten die Rechnung dabei aber ohne Weißwassers Goalie Jonas Stettmer. Der Förderlizenzspieler der Eisbären Berlin, der mit über 95 Prozent Fangquote zu den besten Torhütern der Liga zählt, machte es den Westsachsen unheimlich schwer und parierte Schuss um Schuss.

Seine Vorderleute stellten das Spiel nach dem Powerbreak durch einen schnellen Doppelschlag schließlich auf den Kopf. In numerischer Unterzahl wagte zunächst Oleg Shilin die Reise aus seinem Tor, um den Puck zu klären, Clarke Breitkreuz stand vor dem Gehäuse der Crimmitschauer goldrichtig und schob zum 0:1 ein. Die Hausherren wirkten geschockt und mussten prompt den nächsten Gegentreffer hinnehmen. Lediglich zwölf Sekunden später vollendete Jake Coughler einen sehenswerten Angriff am langen Pfosten und sorgte mit seinem 0:2 für lange Gesichter im Sahnpark (17.).

Im zweiten Durchgang entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch der zwei Rivalen, in welchem Vinny Saponari nicht mitwirken konnte. Der Deutsch-Amerikaner blieb nach leichten Beschwerden im Unterkörperbereich in der Kabine. Doch auch ohne den Offensivmann mit der Nummer 74 musste Jonas Stettmer gegen die angriffslustigen Eispiraten immer wieder eingreifen, rettete unter anderem gegen Henri Kanninen bärenstark. Auf der Gegenseite machte Oleg Shilin seinen Fehler mit teils überragenden Saves wett. Ein Dampfhammer von Sören Sturm brachte schließlich den Anschluss der Eispiraten. Der erfahrene Verteidiger jagte den Puck von der blauen Linie aus ins Gehäuse der Ostsachsen, überwand Stettmer erstmals und sorgte für ein offenes Spiel – 1:2 (37.). Tobias Lindberg versäumte es in der Folge einen sehenswerten Spielzug zum 2:2-Ausgleich zu verwerten. Dennoch: Die Eispiraten waren, unter den mehr als 4.600 lautstarken Fans im Sahnpark, wieder da!

Den Schwung nahmen die Eispiraten auch mit in das letzte Drittel, in welchem beinahe nur die Eispiraten am Zug waren und es so aussah, als wäre es nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleichstreffer fällt. Jonas Stettmer aber brachte ein jeden Spieler und Fan, der es mit den Gastgebern hielt, aber zur Verzweiflung. Immer wieder rannten die Pleißestädter an, bissen sich aber am Defensivverbund und dem Schlussmann der Füchse die Zähne aus. Sogar die Herausnahme von Oleg Shilin für einen zusätzlichen Feldspieler in den Schlussminuten brachte keinen Ertrag, auch weil Mario Scalzo zum Ende des Spiels noch einmal in der Kühlbox Platz nehmen musste.

Es blieb also beim knappen 1:2-Erfolg der Lausitzer Füchse im Sahnpark. Nichtsdestotrotz haben die Eispiraten, auch durch die Ergebnisse aus den anderen Stadien, das Heimrecht in den Playoffs 2024 sicher. Nach dem letzten Hauptrundenauftritt am kommenden Freitag in Bietigheim geht es für die Crimmitschauer also am 13. März 2024 in der Endrunde scharf – der Gegner im Viertelfinale wird hierzu noch gesucht.

 

Torfolge (0:2, 1:0, 0:0):

  • 0:1 Clarke Breitkreuz (Lane Scheidl) 16:18 – PP1
  • 0:2 Jake Coughler (Samuel Dove-McFalls, Lane Scheidl) 16:30
  • 1:2 Sören Sturm (Mario Scalzo) 36:20

Zuschauer: 4.618

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