Vor 150 Jahren, am 11. Juli 1876, bezog das heutige Lindenau-Museum Altenburg sein neues Museumsgebäude am Fuße des Schlossbergs. Zu diesem Jubiläum blicken Museumsdirektor Dr. Roland Krischke und Restauratorin Susanne Reim am 10. Juli 2026 um 18.30 Uhr in der Kunstgasse 1 auf die bewegte Geschichte des Hauses zurück und wagen zugleich einen Blick in die Zukunft.
Bereits im Jahr 1846 formulierte Bernhard August von Lindenau in einem Brief seinen Wunsch nach einem großzügigeren Bau für seine stetig wachsenden Sammlungen, dessen Errichtung er später auch testamentarisch verfügte. Zwanzig Jahre nach seinem Tod wurde 1874 mit dem Bau des Museums begonnen. Zwei Jahre später war es fertiggestellt, und die Sammlungen zogen vom Pohlhof an den Schlossberg. Bis heute thront das ikonische Museumsgebäude an dieser Stelle, wo es allen historischen Umbrüchen der vergangenen 150 Jahre trotzte.
Im Rahmen eines Vortrags werfen Museumsdirektor Dr. Roland Krischke und Susanne Reim, langjährige Restauratorin am Lindenau-Museum, einen Blick zurück auf die bewegte Geschichte des Hauses an der heutigen Gabelentzstraße in Altenburg. Zugleich geben sie einen Ausblick auf die Zukunft, denn im Zuge umfassender Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten erlebt das Gebäude derzeit die größten Veränderungen seiner Geschichte. 2029 wird das Museum wiedereröffnet und seinen Besucherinnen und Besuchern ein neues Museumserlebnis bieten.
Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung tauchen noch einmal in die reiche Historie des Hauses ein und erhalten zugleich einen Vorgeschmack auf das „neue“ Lindenau-Museum, das sich mit einem neuen Stadtgeschoss nicht nur äußerlich verändert, sondern sich auch im Inneren neu präsentiert.
Donnerstag, 10. Juli 2026, 18.30 Uhr
Vortrag: 150 Jahre Lindenau-Museum an der Gabelentzstraße – ein Bilderreigen
mit Dr. Roland Krischke und Susanne Reim
im Lindenau-Museum Altenburg „Kunstgasse 1“
Teilnahme frei
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