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Rückblick auf den Tag des offenen Denkmals in Altenburg |

(Foto: Ronny Franke)

Rückblick auf den Tag des offenen Denkmals in Altenburg

Kunst, Kultur & Freizeit Pressemitteilungen Zeitgeschehen
15.09.2026, 13:11 Uhr
Von: Stadtverwaltung Altenburg
Trotz Regen besuchten Tausende Menschen den Tag des offenen Denkmals in Altenburg. 31 Objekte waren geöffnet, darunter das Kanzleigebäude, der Marstall und das Stellwerk B 5.

„Masse in der Gasse“ trotz Regen

Regenwetter konnte die Besucherinnen und Besucher des Tags des offenen Denkmals in Altenburg nicht abschrecken. Tausende Menschen nutzten die Gelegenheit, bekannte und weniger bekannte Denkmale der Stadt zu erkunden. Insgesamt waren 31 Objekte geöffnet.

Neben zahlreichen Einheimischen kamen auch wieder Denkmalfreundinnen und Denkmalfreunde aus der Umgebung. Weit über die Stadtgrenzen hinaus ist bekannt, dass das 1050 Jahre alte Altenburg über einen außergewöhnlichen bauhistorischen Reichtum verfügt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag in dem Bereich zwischen dem historischen Kanzleigebäude an der Ecke Brühl/Burgstraße, der St.-Bartholomäikirche und der Johannisstraße. Auch das ehemalige Martinsgässchen und die frühere Seifensiederei auf dem Anwesen Johannisstraße 4 konnten besichtigt werden.

Die schmale Verbindung zwischen Markt und Johannisstraße war zeitweise so stark frequentiert, dass es zu regelrechten Staus kam – ganz nach dem Motto: „Masse in der Gasse“. Die Besucherzählung wurde eingestellt, nachdem die Marke von 2.000 Passantinnen und Passanten erreicht worden war.

Gleich gegenüber lockte das Gebäude in der Johannisstraße 4 zahlreiche Gäste an. Die neuen jungen Eigentümer hatten zur Besichtigung ihres Hauses eingeladen und verbanden das Angebot mit mehreren kleinen Konzerten, die ebenfalls auf großes Interesse stießen.

Auch im ehemaligen Kanzleigebäude in der Burgstraße 17 herrschte reger Andrang. Mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher informierten sich dort über das künftige Hostel. Die Altenburger Wohnungsgenossenschaft präsentierte das geplante Nutzungskonzept und führte durch das Gebäude.

Viele Besucher in historischen Gebäuden

Erfreulich hohe Besucherzahlen meldete auch der Botanische Erlebnisgarten. Unter dem Motto „Alter Garten trifft altes Handwerk“ kamen dort rund 520 Interessierte zusammen.

Der historische Marstall zählte etwa 1.350 Besucherinnen und Besucher. Wie bereits in den vergangenen Jahren fand dort die Kreativmesse „Idee³“ statt.

Mehr als 500 Menschen besichtigten in der Eisenbahnstraße das Stellwerk B 5 mit seiner vollständig erhaltenen Eisenbahntechnik aus dem Jahr 1937. Für die Bewahrung und künftige Nutzung dieses wichtigen Zeugnisses der Altenburger Eisenbahngeschichte engagiert sich inzwischen ein neu gegründeter Verein. Weitere Mitglieder, die den Verein tatkräftig unterstützen möchten, sind willkommen.

Bei den genannten Zahlen ist zu berücksichtigen, dass Personen, die mehrere Denkmale besichtigten, entsprechend mehrfach gezählt wurden.

Ehrenamt ermöglicht Denkmaltag

Vereinzelt wurde kritisiert, dass die geöffneten Objekte keine einheitlichen Öffnungszeiten hatten. Dabei wird jedoch leicht übersehen, dass das vielfältige Angebot des Tags des offenen Denkmals fast vollständig auf ehrenamtlichem Engagement beruht.

In den einzelnen Objekten waren bereits vor, während und nach dem Denkmaltag zahlreiche Freiwillige im Einsatz. Ihnen gilt ein besonderer Dank. Ohne dieses bürgerschaftliche Engagement und die damit verbundene Verbundenheit mit Altenburg wäre die Durchführung des Denkmaltags nicht möglich.

Begonnen hatte der Denkmaltag in Altenburg bereits am Freitagabend. In der Brüderkirche wurden verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihr Engagement in der Denkmalpflege geehrt.
 

Foto: Ronny Franke

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