„Ich unterstütze die Proteste. Die Vor-Ort-Apotheken im Altenburger Land müssen dringend gestärkt werden. Die Personalsituation und die Nachwuchsgewinnung müssen Priorität bekommen, damit in unseren Apotheken im Altenburger Land nicht die Lichter ausgehen“, sagte der Abgeordnete. „Unsere Apotheker im Altenburger Land stehen auch durch Lieferengpässe oder Bürokratie massiv unter Druck und brauchen vom Land und vom Bund endlich Unterstützung.“ Allein im vergangenen Jahr mussten Thüringenweit zehn Apotheken schließen, seit 2008 sind es 80, erinnert Zippel.
Konkret fordern Zippel und die CDU-Fraktion mehr Pharmaziestudienplätze, um die Nachwuchsprobleme in den Griff zu kriegen. So müsse schnellstens der Ausbau des pharmazeutischen Instituts in Jena vorangetrieben werden, um die Plätze um 20 Prozent aufzustocken. Der Zustand, dass sich bis zu vier Bewerber dort um einen Platz rangeln, müsse behoben werden, so Zippel. Damit gut ausgebildete Pharmazeuten Thüringen nicht den Rücken kehren, fordert der Abgeordnete zudem eine „Landapotherkerquote“. Zudem müsse zwingend Bürokratie abgebaut werden, damit die Pharmazeuten wieder mehr Luft und Raum für die Patienten hätten. „Wir müssen handeln, damit die Bürger im Altenburger Land auch weiterhin eine Grundversorgung haben“, so Zippel abschließend.
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