Auf dem Programm standen Beiträge der anwesenden Bündnispartner und Unterstützer; „Bürger für Thüringen“, Verein „Freie Wähler Thüringen“, „dieBasis“, „Bündnis Deutschland“ sowie eine eingespielte Grußbotschaft des Vereins „WerteUnion“. Neben der hervorragenden Moderation durch Nicole Schmidt war es Musiker Mario Scherzer, welcher eine stimmungsvoll passende musikalische Umrahmung schuf. Trotz herausfordernder Terminlage am 3.Adventswochenende fanden insgesamt über 100 Menschen ihren Weg zu gehaltvollen Vorträgen und anschließender, lebhafter Diskussion.
Eine erhebliche Themenbreite wurde durch Grußworte des Thüringer Landesvorsitzenden der „WerteUnion“, Herrn Prof. Dr. Dr. Pistner, und die sieben Hauptredner - MdL Dr. Ute Bergner, Steffen Teichmann, S.-Jarno Bien, Steffen Große sowie die Lokalmatadoren aus dem Landkreis Altenburger Land Holm Günther, Ralf Ludwig und Uwe Rückert - erzielt. Dabei adressierte Themen erstreckten sich von Bundes- über Landespolitik bis hin zur Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen und Belangen der kommunalen Ebene mit besonderem Fokus auf Ostthüringen und das darin liegende Altenburger Land.
Was unterscheidet das „Bündnis – Bürger für Thüringen“ von klassischen Parteien? Zuerst das Modell der wechselnden Mehrheiten, welches unterschiedlich zu bisher genutzten Koalitionsmodellen keine parlamentarische Kraft mehr ausschließt. Zudem wendet sich das Bündnis gegen ideologische Ausgrenzung einzelner Fraktionen und Abgeordneter – das Motto lautet deshalb „Brücken statt Brandmauern“. Mehr als jede andere politische Kraft setzt das Bündnis auf basisdemokratische Mitbestimmung.
Wichtig ist, dass durch den Zusammenschluss eines breitgefächerten, mitgliederstarken Bündnisses die oftmals nicht im Parlament vertretenen kleineren politischen Gruppierungen dort nunmehr realistisch eine gemeinsame Fraktion bilden werden. Damit erhalten die bis zu 15% der bislang nicht durch Abgeordnete repräsentierten Wählerstimmen für die kleineren Parteien erstmals im Thüringer Landtag mitgestaltende Wirkung. Das „Bündnis – Bürger für Thüringen“ ist somit zugleich ein Angebot an die sehr vielen Nichtwähler, welche ihre Interessen bisher in keiner der etablierten Altparteien vertreten sehen.
Das Thüringer Wahlgesetz schreibt vor, dass nur eine Partei pro Listenplatz zu den Landtagswahlen antreten darf. Deshalb hat sich das Bündnis für die Partei „Bürger für Thüringen“ entschieden, um als wahltragende Partei die Interessen von „dieBasis“, „Bündnis Deutschland“ sowie vieler Mitglieder von „Freie Wähler“ und „WerteUnion“, aber auch zahlreich weiterer überparteilicher Bürgerinitiativen und Gruppierungen als starke Fraktion im Thüringer Landtag zu etablieren.
Kommentare