In der Stadtratssitzung am 29. Januar 2026 stehen zwei Anträge der CDU-Stadtratsfraktion zur Abstimmung, mit denen gezielt Verbesserungen im innerstädtischen Verkehrsnetz vorbereitet werden sollen. Beide Vorhaben sind Teil der schrittweisen Umsetzung des bestehenden Verkehrskonzepts der Stadt Altenburg.
Konkret beantragt die CDU-Fraktion die Asphaltierung gepflasterter Straßenabschnitte in den Bereichen Schmöllnsche Straße / Rossplan / Teichstraße sowie Teichvorstadt / August-Bebel-Straße. Für den erstgenannten Bereich sollen entsprechende Mittel im Doppelhaushalt 2027/2028 eingeplant werden, für den zweiten Bereich wird eine Prüfung der Maßnahme angeregt.
Ziel beider Anträge ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und zugleich die Belastungen für Anwohner spürbar zu reduzieren. Insbesondere sollen Lärmbelästigungen, Erschütterungen sowie das Rutschen von Fahrzeugen verringert und damit ein gleichmäßigerer Verkehrsfluss ermöglicht werden.
„Wir setzen bewusst auf konkrete und umsetzbare Maßnahmen und knüpfen damit an das bestehende Verkehrskonzept der Stadt an“, erklärt Fraktionsvorsitzender Sven Simon-Wittig.
„Durch die Maßnahmen tragen wir zur Verkehrssicherheit bei und verbessern die Lebensqualität für die Anwohner“, ergänzt Christian Götze, Mitglied im Bau- und Stadtentwicklungsausschuss.
Auf Grundlage der baulichen Verbesserungen können von der Stadtverwaltung in einem nächsten Schritt weitere verkehrsordnende Maßnahmen geprüft werden, etwa die Öffnung des bisherigen Einbahnstraßenbereichs am Rossplan für den Begegnungsverkehr. Ergänzend regt die CDU-Fraktion an, Aspekte wie Tempo 30, Barrierefreiheit, Stadtbegrünung und eine bessere Radverkehrsführung mitzudenken.
Beide Anträge verfolgen damit ein gemeinsames Ziel: eine realistische, schrittweise und anwohnerorientierte Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Altenburg.
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