Damit beteiligt sich Altenburg am Interessenbekundungsverfahren des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ für 2025 und 2026. Die SPD-Fraktion begrüßt diesen Schritt und wirbt für eine zügige, gut vorbereitete Bewerbung.
„Das ist eine echte Chance für Altenburg. Wir reden hier nicht über Symbolpolitik, sondern über eine konkrete Möglichkeit, den Sanierungsstau anzugehen und den Schul- und Vereinssport nachhaltig zu stärken“, sagt Torsten Rist, stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie Vorsitzender des Sozial- und Kulturausschusses der Stadt Altenburg.
Das Bundesprogramm stellt in einer ersten Tranche 333 Millionen Euro bereit. Förderungen erfolgen als nicht rückzahlbare Zuschüsse. Der Bund kann bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben übernehmen, bei Haushaltsnotlage bis zu 75 Prozent. Für Altenburg liegt die aktuelle Kostenschätzung für das Vorhaben bei rund 3 Millionen Euro. Die Projektskizze wurde am 15. Januar 2026 durch die Stadtverwaltung digital eingereicht werden. Ein Ratsbeschluss ist bis spätestens 31. Januar 2026 nachzureichen. Das Vorhaben steht auf der Tagesordnung des nächsten Stadtrates am 29. Januar 2026.
„Bereits im zurückliegenden Kommunalwahlkampf haben wir bewusst das Augenmerk auf das Areal der Skatbank Arena gelegt. Unter besseren Bedingungen ist dieses Areal hervorragend für Schulen, Vereine und Ehrenamt geeignet. Wenn wir mit diesem Förderprogramm einen Treffer landen, können wir die Attraktivität für Fußball, Leichtathletik und den Schulsport spürbar verbessern, schneller als es aus eigenen Mitteln möglich wäre“, erklärt Thomas Jäschke, Vorsitzender der SPD-Fraktion.
Mit der Projektskizze ist auch eine Studie zur Entwicklung des gesamten Sportareals vorgesehen, also Skatbank Arena, Altes Stadion und Kunstrasenplatz. Sportvereine und Schulen sollen dabei einbezogen werden. Ziel ist neben der Sanierung auch die Weiterentwicklung des Areals, einschließlich zusätzlicher Freizeitsportangebote.
Die SPD-Fraktion betont, dass die erste Phase vor allem eine saubere fachliche Grundlage und klare Prioritäten braucht, damit Altenburg im Auswahlverfahren überzeugt.
„Mehrere Besuche von Landes- und Bundespolitikern vor Ort haben gezeigt, welches Potenzial in diesem Areal steckt. Jetzt müssen wir es strukturiert voranbringen, mit einem belastbaren Konzept, einer realistischen Zeitplanung und einem klaren Nutzen für die Menschen in unserer Stadt“, so Jäschke.
Die SPD-Fraktion wird den weiteren Prozess begleiten und dabei u.a. auf Aspekte der Barrierefreiheit sowie auf die Einhaltung energetischer Standards achten.
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