Heute startet der Projektaufruf für das Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“. Um Städte und Gemeinden bei Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen, stellt der Bund insgesamt 80 Millionen Euro zur Verfügung. Bis zum 30. Juni 2026 können Städte und Gemeinden Projektvorschläge einreichen.
Dazu erklärt die Ostthüringer SPD-Politikerin: „Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits deutlich im Alltag spürbar – etwa durch aufgeheizte Innenstädte, überflutete Straßen nach Starkregen oder trockene Grünflächen. Mit dem Förderprogramm unterstützen wir unsere Kommunen dabei, ihre öffentlichen Räume gezielt klimaresilient weiterzuentwickeln. Mehr Grün, eine bessere Wasserspeicherung sowie attraktive Parks und Plätze tragen dazu bei, unsere Städte und Gemeinden zukunftsfähig und zugleich lebenswerter für alle zu gestalten.“
Bewerben können sich Städte und Gemeinden sowie Landkreise, wenn sie Eigentümer des Förderobjektes sind. Der Bundesanteil der Förderung liegt zwischen 500.000 Euro und 8 Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich mit bis zu 80 Prozent an den Gesamtausgaben.
In der Vergangenheit konnten unter anderem der Klimagarten im Tierpark Gera, der Fürstlich Greizer Park in Greiz und der Bergfried-Park in Saalfeld von Fördermitteln aus diesem Programm profitieren.
Städte und Gemeinden sind aufgerufen, geeignete Projekte bei dem mit der Umsetzung des Programms betrauten Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen. Die Auswahl der Förderprojekte erfolgt durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Weitere Einzelheiten finden Sie unter: https://www.anpassung-klimawandel.bund.de/KLIMA/DE/Aktuelles/aktuelles_node.html
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