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Enge Abstimmung zwischen den beteiligten Behörden zum Kohlebrand Rusendorf | Landkreis / Landratsamt Altenburger Land

Landkreis / Landratsamt Altenburger Land (Foto: Ronny Franke)

Enge Abstimmung zwischen den beteiligten Behörden zum Kohlebrand Rusendorf

Pressemitteilungen Zeitgeschehen
21.08.2026, 14:14 Uhr
Von: Franziska Ducklaus, Öffentlichkeitsarbeit Landratsamt Altenburger Land
Zum Kohlebrand im Restloch Rusendorf haben sich Behörden, Stadt Meuselwitz und LMBV über Rauchentwicklung, zusätzliche Luftmessungen und die geplante Flutung abgestimmt.

Landkreise, Stadt Meuselwitz und LMBV beraten über Rauch- und Geruchsbelastung

Im Landratsamt Altenburger Land hat eine weitere Abstimmungsrunde zum Brandereignis im Restloch Rusendorf stattgefunden. Landrat Uwe Melzer empfing dazu Gerald Lehne, den Stellvertreter des Landrates und 1. Beigeordneten des Landkreises Leipzig, sowie Vertreterinnen und Vertreter des Umwelt- und Gesundheitsamtes und des Brand- und Katastrophenschutzes des Nachbarlandkreises. Auch der Meuselwitzer Bürgermeister Ronny Dathe und Vertreter der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) nahmen an dem Gespräch teil.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuelle Rauchentwicklung und die damit verbundene Geruchsbelastung für die Bevölkerung. Auch der Landkreis Leipzig und angrenzende Ortschaften sind von der Rauchwolke und den Gerüchen des Kohlebrandes betroffen.

Die Vertreter der LMBV informierten über den aktuellen Stand sowie die nächsten Schritte zur Eindämmung und Beseitigung des Brandes. Ziel der geplanten Maßnahmen ist es, die Rauch- und Geruchsbelästigungen schnellstmöglich zu reduzieren.

Die Vorgehensweise der LMBV wurde durch das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz genehmigt und bereits bei der Bürgerveranstaltung am 4. August 2026 vorgestellt. Weitere Informationen dazu sind auf der Internetseite der LMBV verfügbar.

Seit dieser Woche arbeitet die beauftragte Firma an der dringend benötigten Wasserleitung zur Flutung des Restlochs Rusendorf. Nach Angaben der LMBV wurde bereits rund ein Kilometer Leitung hergestellt.

Alle beteiligten Stellen – darunter die Umwelt- und Gesundheitsämter, der Brand- und Katastrophenschutz, die LMBV sowie das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz – stehen weiterhin in engem Austausch. Gemeinsam soll schnellstmöglich eine Entlastung für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger erreicht werden.

Zusätzlich wurden externe Sachverständige beauftragt, einen Messplan zu erarbeiten, geeignete Messorte festzulegen und künftig weitere Parameter in der Luft zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen gemeinsam mit der fachlichen Bewertung dazu beitragen, eine mögliche Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen oder festzustellen.

Die bisher von der LMBV gemessenen Werte sind weiterhin unauffällig. Sobald die Ergebnisse der zusätzlichen Messungen und deren Bewertung vorliegen, sollen die Informationen veröffentlicht werden. Bereits eingegangene Fragen werden auf den Internetseiten der LMBV und des Landratsamtes Altenburger Land beantwortet.

Aktuelle Informationen gibt es unter:

Darüber hinaus können Fragen per E-Mail an Kohlebrand@altenburgerland.de gerichtet werden.

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