Altenburg - Wie kann Altenburg besser mit Starkregen, Hitze und längeren Trockenperioden umgehen? Die Stadtverwaltung hat dazu gemeinsam mit „PD – Berater der öffentlichen Hand“ konkrete Ansätze für eine klimaangepasste Stadtentwicklung erarbeitet. Im Mittelpunkt stand das Schwammstadt-Prinzip: Regenwasser zurückhalten, Grünflächen stärken und öffentliche Räume widerstandsfähiger gestalten.
In zwei Workshops und einem Abschlussgespräch untersuchten die Beteiligten vier ausgewählte Bereiche im Stadtgebiet. Mithilfe eines Analyse-Tools wurden mögliche Lösungen für die jeweiligen Standorte vorgestellt und diskutiert. Die konkreten Areale nannte die Stadt in ihrer Mitteilung nicht.
Neben der Ideenentwicklung ging es darum, mögliche Hürden bei der Umsetzung zu erkennen. Das Verwaltungsteam befasste sich mit rechtlichen und technischen Fragen sowie mit Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung. Zudem wurden passende Fördermöglichkeiten betrachtet. Zum Abschluss erhielt die Stadt praxisorientierte Empfehlungen für die nächsten Schritte.
„Wir müssen unsere Stadt schon heute auf die klimatischen Herausforderungen von morgen vorbereiten“, sagte Bürgermeister Frank Rosenfeld. Die Zusammenarbeit mit PD habe wertvolle Impulse gegeben und gezeigt, wie sich das Schwammstadt-Prinzip schrittweise in die Altenburger Stadtentwicklung integrieren lasse.
Das Projekt wurde im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Investitionsberatungsauftrags Lebenszyklus- und wirkungsorientierte Beschaffungen (IBA) finanziert und umgesetzt.
Kommentare