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Sieg und Niederlage für die Eispiraten | Eispiraten Crimmitschau

Eispiraten Crimmitschau (Foto: Eispiraten Crimmitschau)

Sieg und Niederlage für die Eispiraten

Eishockey Sportgeschehen
06.11.2023, 08:58 Uhr
Von: Presseinformation der Eispiraten Crimmitschau GmbH
+++ 3:2! Eispiraten ringen Bad Nauheim nieder +++ 3:4! Eispiraten unterliegen Freiburg in der Overtime

3:2! Eispiraten ringen Bad Nauheim nieder

Westsachsen punkten im letzten Heimspiel vor der Länderspielpause dreifach 

Die Eispiraten Crimmitschau haben im letzten Heimspiel vor der Länderspielpause einen wichtigen Sieg errungen. Gegen den EC Bad Nauheim setzten sich die Westsachsen vor 2.403 Zuschauern nach einem großen Fight letztlich mit 3:2 durch und rangieren somit weiter auf dem dritten Tabellenplatz in der DEL2.

Auch ohne den Langzeitverletzten Scott Feser (Unterkörperverletzung) und den weiter angeschlagenen Hayden Verbeek, dafür aber mit Marat Khaidarov als Unterstützung aus Bremerhaven, sah Cheftrainer Jussi Tuores erneut eine starke Anfangsphase seines Teams. Die Crimmitschauer machten im heimischen Sahnpark fast gewohnt vom Start weg ordentlich Druck und konnten sich dafür auch frühzeitig belohnen. Tobias Lindbergs Verlegenheitsschuss lenkte Dominic Walsh im Slot unhaltbar ab und traf somit nach bereits vier Minuten zur 1:0-Führung.

Die Gäste aus Bad Nauheim kamen nur vereinzelt zu Torchancen, waren dann aber immer gefährlich und nur wenige Augenblicke nach der Crimmitschauer Führung auch selbst erfolgreich. Patrick Seiferts Blueliner flog an Freund und Feind vorbei und schlug hinter Oleg Shilin, der in dieser Situation nur wenig Sicht hatte, im Netz ein – 1:1 (4.). Die Pleißestädter ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und blieben auch fortan spielbestimmend. Immer wieder kam das Team von Jussi Tuores, gerade in mehreren Überzahlspielen, zu guten Gelegenheiten, allerdings ohne daraus Kapital zu schlagen. Dennoch ging es mit dem Remis in die Katakomben.

Relativ passiv kamen die Eispiraten dann aber aus der Kabine und wurden dafür auch bestraft. In numerischer Überzahl war es Kevin Orendorz, der Oleg Shilin mit seinem Schuss in die kurze Ecke überwand und die Gäste mit 1:2 in Front brachte (26.). Die Westsachsen wirkten im Anschluss etwas fahrig und brauchten etwas Zeit, um sich wieder zu stabilisieren. In den Schlussminuten des zweiten Durchgangs wurden die Hausherren dann aber wieder besser und kamen folgerichtig zum nicht unverdienten Ausgleichstreffer. In einer unübersichtlichen Situation vor dem Nauheimer Tor war es Tobias Lindberg, der Niklas Lunemann überwand und auf 2:2 stellte (39.).

Im letzten Abschnitt sollten sich beide Teams schließlich keinen Zentimeter Eis schenken. Die Partie nahm noch einmal ordentlich Fahrt auf und brachte gute Abschlüsse auf beiden Seiten mit sich. Ausgerechnet in Unterzahl schlugen die Gastgeber dann aber noch einmal eiskalt zu. Thomas Reichel setzte sich zunächst schön durch und legte für Ladislav Zikmund quer. Der tschechische Angreifer blieb vor Niklas Lunemann ganz cool und überwand diesen mit seinem flachen Rückhandschuss zum 3:2 (53.). Die Nauheimer warfen danach noch einmal alles in die Waagschale. Die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores gerieten in den hitzigen Schlussminuten so noch einmal ganz schön unter Druck, hielten diesem aber stand und retteten die drei Punkte über die Zeit.

Mit der Schlusssirene aber kochte die Stimmung über. Ein kleines Gerangel zwischen Henri Kanninen und Tim Coffman führte einen unübersichtlichen Massenauflauf herbei, der sich kaum legte. Das Schiedsrichtergespann untersagte schließlich das übliche Shakehand und schickte die Spieler des EC Bad Nauheim in die Kabinen. Die Eispiraten hingegen konnten sich nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung vor ihren Fans noch einmal ordentlich feiern lassen.
Besonders Siegtorschütze Ladislav Zikmund konnte seine Jubelqualitäten mit spektakulären Hechtsprüngen in den Kurven unter Beweis stellen.
 

Torfolge (1:1, 1:1, 1:0):

1:0 Dominic Walsh (Tobias Lindberg, Max Balinson) 03:09
1:1 Patrick Seifert (Alexander Dersch, Jerry Pollastrone) 03:44
1:2 Kevin Orendorz (Kevin Schmidt, Taylor Vause) 25:00 – PP1
2:2 Tobias Lindberg (Sören Sturm, Henri Kanninen) 38:12
3:2 Ladislav Zikmund (Thomas Reichel) 52:28 – SH1

Zuschauer: 2.403
 

3:4! Eispiraten unterliegen Freiburg in der Overtime

Westsachsen belohnen sich nach starker Aufholjagd nicht 

Die Eispiraten Crimmitschau haben im letzten DEL2-Spiel vor der Länderspielpause lediglich einen Zähler einfahren können. Bei den Wölfen Freiburg unterlag das Team von Cheftrainer Jussi Tuores mit 3:4 in der Overtime. Damit konnten sich die Westsachsen nicht für ein tolles Comeback belohnen. So holten die Crimmitschauer einen zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand mit drei späten Treffern noch auf.

Die Eispiraten fanden nur schwer in die Partie bei den Breisgauern. So mussten die Westsachsen nicht nur die längste Busreise aus den Beinen schütteln, auch der 3:2-Heimsieg gegen Bad Nauheim kostete ordentlich Körner. Und auch die Personalsituation bescherte Cheftrainer Jussi Tuores ein paar Sorgenfalten. Neben den weiterhin verletzten Scott Feser und Hayden Verbeek, fiel auch Sören Sturm, der sich am Freitagabend eine leichte Unterkörperverletzung zuzog, aus. Justin Büsing und Gregory Kreutzer waren zudem weiterhin in Bremerhaven im Einsatz.

Folglich gehörte der Beginn des Spiels in der Echte Helden Arena den Gastgebern, die defensiv nicht nur kompakt standen, sondern auch offensiv einen Tick gefährlicher wirkten. In numerischer Überzahl war es schließlich Christian Billich, der Oleg Shilin mit seinem Schlagschuss aus zentraler Position überwand – 0:1 (15.).

Viel Erwähnenswertes passierte in der Folge nicht. Beide Teams standen defensiv kompakt und konnten offensiv nur selten für Gefahr sorgen. Nur fünf Torabschlüsse konnten die Eispiraten und die Freiburger im Mitteldrittel jeweils für sich verbuchen. Während sich die Schützlinge von Jussi Tuores also zumeist die Zähne am Abwehrverbund der Breisgauer ausbissen, gingen die Hausherren auch nach dem zweiten Drittel mit dem knappen Vorsprung in die Katakomben. Mehr Spannung sollte die 1.700 Fans dann aber im Schlussabschnitt erwarten.

Die Crimmitschauer wurden im dritten Abschnitt nämlich besser und konnten im Drittel der Gastgeber immer wieder Druck erzeugen. Es waren aber die Freiburger, die ihre Führung mit einem schnellen Doppelschlag weiter ausbauen sollten. Zunächst erzielte David Makuzki in der 50. Spielminute das 0:2. Lediglich 23 Sekunden später traf Dante Hahn zum 0:3 und besorgte die vermeintliche Vorentscheidung. Vermeintlich aber nur deshalb, weil die Crimmitschauer einmal mehre ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis stellten.

Colin Smith nutzte nach 54 gespielten Minuten seinen Platz und bugsierte die Scheibe zum 1:3 in die Maschen des Freiburger Tores. Der Bann schien nun gebrochen, denn wiederum nur 24 Sekunden später klingelte es im Gehäuse der Wölfe erneut. Vinny Saponari zeigte sich für den 2:3-Anschlusstreffer verantwortlich und die Eispiraten meldeten sich in dieser verrückten Schlussphase zurück. So nutzte auch die Auszeit der angeknockten Freiburger nichts. Die Pleißestädter waren nun richtig gut im Spiel und belohnten sich dafür. Ladislav Zikmund, am Freitagabend noch für den Siegtreffer im Sahnpark verantwortlich, traf nach 56 Minuten zum 3:3.

Die Partie ging so also in die Overtime, in welcher zunächst die Eispiraten besser drin waren und das Momentum auf ihrer Seite nutzen wollten. Nur sechs Sekunden vor dem Ende der Verlängerung sorgte ein schöner Spielzug der Gastgeber dann aber für die Entscheidung. Ludwig Nirschl bediente Nick Master, der Oleg Shilin mit seinem Schuss ins kurze Eck überraschte und seinem Team mit dem Tor zum 3:4 den Zusatzpunkt sicherte.
 

Torfolge (1:0, 0:0, 2:3, 1:0):

1:0 Christian Billich 14:02 – PP1
2:0 David Makuzki (Dante Hahn) 49:22
3:0 Dante Hahn (Nick Master, Christian Billich) 49:45
3:1 Colin Smith (Henri Kanninen) 53:14
3:2 Vincent Saponari (Felix Thomas) 53:38
3:3 Ladislav Zikmund (Vincent Saponari, Henri Kanninen) 55:16
4:3 Nick Master (Ludwig Nirschl) 64:54 – PP1

Zuschauer: 1.700

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