Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich am Freitagabend im Sahnpark dem direkten Konkurrenten, den Bietigheim Steelers, mit 4:6 geschlagen geben. Vor 2.220 Zuschauern führte das Team aus Westsachsen zwischenzeitlich mit 4:2, konnte jedoch den Vorsprung nicht verteidigen. Die Tore für die Crimmitschauer erzielten Sebastian Streu (2), Corey Mackin und Felix Thomas.
Das Spiel begann für die Eispiraten fulminant. Corey Mackin erzielte bereits nach 76 Sekunden das erste Tor. Doch Bietigheim zeigte eine Reaktion und glich in der 5. Minute aus.
Im zweiten Drittel gelang es dem Team nicht, den Schwung mitzunehmen. Bietigheim verkürzte auf 4:3, und das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Viele Strafzeiten und körperliche Auseinandersetzungen prägten diesen Abschnitt.
Im letzten Drittel agierten die Eispiraten defensiv zu nachlässig. Brett Kemp erzielte innerhalb von nur 2 Minuten zwei Tore und brachte die Steelers erstmals in Führung (48. und 49. Minute). Den Schlusspunkt setzte Marek Racuk, der in der 53. Minute das 4:6 erzielte. Trotz aller Bemühungen und einem herausgenommenen Goalie gelang es den Eispiraten nicht, den Rückstand aufzuholen.
Im zweiten Spiel innerhalb von drei Tagen unterlagen die Eispiraten Crimmitschau dem EV Landshut mit 3:6. Obwohl das Team mit einer 2:0-Führung begann, konnten sie keine Punkte auswärts sammeln und verloren während des Spiels außerdem einige Schlüsselspieler verletzungsbedingt, darunter Robin Veber.
Beide Teams starteten defensiv und gingen torlos in die erste Pause. Die Eispiraten hatten einige gute Chancen, doch der Landshuter Goalie zeigte starke Leistungen.
Im Mittelabschnitt belohnten sich die Eispiraten. Corey Mackin erzielte in der 22. Minute das erste Tor, gefolgt von Maxim Trépanier, der in der 23. Minute auf 2:0 erhöhte. Doch Landshut zeigte Reaktion und glich bis zur 33. Minute aus.
Das letzte Drittel begann turbulent, als Landshut früh die Führung übernahm. Mackin erzielte ein Shorthander-Tor, doch Landshut konterte und setzte mit zwei weiteren Toren ins leere Gehäuse den Schlusspunkt.
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