Frauenmannschaft mischt in Thüringer Verbandsliga die männliche Konkurrenz auf
Spielgemeinschaft Faureuth/Langenleuba-Niederhain ohne Niederlage auf Ligaplatz zwei
Niederhainerin Leonie Reinicke und Isabell Kaiser (Edelweiß Fraureuth) überraschen mit soliden Leistungen
Langenleuba-Niederhain (Altenburger Land). Der SV 1949 Langenleuba-Niederhain war Ausrichter des 4.Oberliga Spieltages aller Nachwuchsklassen (U11, U13, U15, U17), ausgetragen auf zwei Spielflächen in der dortigen Schulsporthalle. Die Gelegenheit nutzend standen an diesem umfangreichen Radballspieltag auch fünf Verbandsligamannschaften (Gotha fehlte entschuldigt) zum 3.Spieltag auf der Platte. In der Verbandsliga gibt man zudem Nachwuchsspielerinnen und -spielern – die eigentlich noch eine Altersklasse tiefer antreten könnten – die Möglichkeit, sich weiter zu profilieren. U19-Europameisterin, mehrfache erfolgreiche DM-Teilnehmerin (einmal DM) und Cupgewinnerin Leonie Reinicke (17 Jahre) trat ab Spieltag zwei mit Isabell Kaiser (21 Jahre/RV Edelweiß Fraureuth/Sachsen) als Spielgemeinschaft in der Verbandsliga an. Neun Punkte (vier Siege) und ein Remis kamen vor heimischer Kulisse hinzu, was Platz zwei hinter der SG Ehrenberg/Langenleuba Niederhain (Ben Frederic Etzold/Carl Mehnert) bedeutet. Besonders torhungrig zeigten sich Reinicke/Kaiser im Spiel gegen OTG Gera (9:1). Auch die Spielgemeinschaft Etzold/Mehnert gehört zum hoffnungsvollen Thüringer Radballnachwuchs, Tendenz weiter steigend. Ehrenberg IV (Fröhling/Bromme), Gotha (Krech/Thees), RSV Stadtilm 3 (Jacobs/Müller), Stadtilm (ZSR), Stadtilm 2, MTV Saalfeld 3 und OTG Gera 1 ergänzen in dieser Reihenfolge das Neuner-Tabellenfeld, welches in drei Gruppen den Oberligaaufstieg anpeilt. In der U17 setzten sich Richard Wachler/Louis Börngen (SV 1949 Langenleuba-Niederhain) erneut durch, vor RSV Stadtilm (Anton Spindler/Ersatzspieler Michel Hentsch) und SV 1949 Langenleuba-Niederhain II (Moritz Schmidt/Kolja Stiegler). Den Altersbereich U15 gewannen erneut souverän die Ehrenberger DM-Teilnehmer Luca Rademann/Marc Kaulin vor Blau Gelb Ehrenberg 2 (Fynn Nozinsky/Anton Graichen), SG Langenwolschendorf (Sascha Schmidt/Nelson Treibl), Stadtilm (Michel Hentsch/Oskar Bachmann) und OTG Gera 1902 (Robert Felden/Fabian Kruschwitz). Der U13-Erfolg ging an den SV Blau Gelb Ehrenberg (Matteo Lehmann/Kurt Schwendler) vor den Niederhainern Christian Hartmann/Elias Lory. OTG Gera (Tom Urban/Bela Günzel) verbuchte mit Platz vier einen Achtungserfolg hinter Ehrenbergs Maximilian Thurm/Lucas Bock. Die allerjüngsten Radballer, U11, zeigten ihr Können auf Fläche zwei, wo sich die Niederhainer Elias Lory/Emil Schmidt vor Felix Schreiber/Arik Kirsten (Stadtilm) durchsetzten. Mit diesem umfangreichen Spieltag in der Schulsporthalle verabschiedeten sich Thüringens Radballer vom treuen Publikum aus dem Jahr 2025. Am 14.Februar 2026 wird in Langenleuba-Niederhain der nächste Oberliga-Nachwuchsspieltag (alle Altersbereiche) ausgetragen. Eine Woche darauf, am 21.Februar, findet an gleicher Spielstätte der 2.Spieltag im Wettbewerb um den Radball-Bundespokal der Frauen - mit Beteiligung der SG Langenleuba-Niederhain/Fraureuth (Leonie Reinicke/Isabell Kaiser) - statt. Die Elite-Oberliga Männer bestreiten am gleichen Tag in gleicher Halle ihren 5.Spieltag. Gastgeber Felix Kirste/Tobias Hanisch haben sich zum Ziel gesetzt, ihren derzeit sechsten Tabellenplatz zu verbessern, ihre ansteigende Form bewiesen die Niederhainer in den letzten Wochen allemal.
Internationaler Wanderpokal aus Tschechien ins Altenburger Land geholt
Felix Kirste/Tobias Hanisch gewinnen überraschend im tschechischen Chodkso
Niederhainer sind im Februar Ausrichter des Radball-Bundespokal der Frauen und Nachwuchsspieltag aller Altersbereiche
Chodsko (Tschechien)/Langenleuba-Niederhain (Altenburger Land). Die Radballer des SV 1949 Langenleuba-Niederhain und des SK Chodsko/Chodov (CZE) Jahren pflegen seit Jahren eine rege Sportfreundschaft mit Teilnahmen an Pokalwettbewerben bei den jeweiligen Vereinen. Als Höhepunkt und Abschluss des Jahres 2025 trug der tschechische SK Chodov in Chodsko (Region Westböhmen) sein traditionelles internationales Wanderpokalturnier erstmals als Memorial Ondry Pruchy Cup – zu Ehren seines verstorbenen Vereinsgründers Ondry Pruchy – aus. Den Niederhainer Radball-Oberligisten Felix Kirste/Tobias Hanisch, zum dritten Mal Turnierteilnehmer, gelang diesmal ein Überraschungscoup, der Wanderpokal wird für ein Jahr in der SV 1949-Vereinsvitrine seinen Platz haben. Die aktuell Sechsten in der Thüringer Radball-Oberliga Elite, lieferten in Chodsko ihre beste Saisonleistung ab, setzten sich im Finale gegen den RSV Stadtilm nach Vier-Meterschiessen mit 3.2 durch. Die 10 am Turnier teilnehmenden Mannschaft spielten in zunächst in zwei Gruppen um das Weiterkommen. Kirste/Hanisch gewannen ungeschlagen die Gruppe B (12 Punkte/16:6 Tore) nach Siegen gegen KSC 1864 Leipzig (5:0), TJ Start Plzen (3:2), RV Langenschiltach (5:2) und RSV Stadtilm (Patrik Müller/Christian Lohse/3:2). In Gruppe A setzte sich SK Chodov (12 Punkte/20:9 Tore) vor SV 1870 Großolbersdorf, RV Edelweiß Fraureuth, RV Soli Eisenbühl und SK Milo Olomouc durch. Im Halbfinale wurde es zunächst eng für die Niederhainer Kirste/Hanisch. RV Edelweiß Fraureuth (Robby Hupfner/Stephan Drese) bot beherzt Paroli und die späteren Pokalgewinner mussten nach einem 2:2-Remis in der regulären Spielzeit ins Vier-Meterschiessen. Mit 4:2 setzten sich die Niederhainer souverän durch und, nachdem der RSV Stadtilm im zweiten Halbfinale Gastgeber SK Chodov mit 2:1 bezwang, stand ein echtes Thüringer Finale um den Memorial Ondry Pruchy-Wanderpkokal bevor. Bevor dieses angepfiffen wurde, unterlag im Spiel um Platz drei SK Chodov (WM-Teilnehmer 2025 für die Slowakei/da beide Spieler auch dieser Staatsbürgerschaft zugehörig) den Sachsen aus Fraureuth knapp mit 3:4 Toren. „Spannender konnte das Finalspiel in der regulären Spielzeit auch nicht verlaufen“, schwärmt ein glücklicher SV 1949-Trainer Marcel Taube. „Die Stadtilmer machten es unserer Mannschaft echt nicht leicht. Felix, als auch Tobias, wiesen ihre in den letzten Spielen gewachsene Stärke auch in diesem Wettbewerb nach und mussten sich nach dem 2:2-Remis ein weiteres Mal vom Punkt aus beweisen.“ Kirste/Hanisch netzten einen Ball mehr ein, oder kassierten ein Tor weniger, wie man´s nimmt. Das 3:2 bedeutete den erstmaligen Gewinn des Wanderpokals. Felix Kirste freute sich nicht nur über den auch für ihn überraschenden Turniersieg, sondern zeigte sich auch begeistert über die im Laufe der Jahre gewachsene Sportfreundschaft zwischen beiden Vereinen und dem gemütlichen Beisammensein aller Teams. „Der Wanderpokal gehört nun erstmal ein Jahr uns, aber wir bekamen ja jeder auch ein kleines Duplikat, das uns für immer gehört“, strahlt Tobias Hanisch. „Für 2026 ist die erneute Teilnahme bereits gebont, schließlich wollen wir den Cup erfolgreich verteidigen“, meint Trainer Taube. Auch Abteilungsleiter Jan Mehnert stand die Freude über den unerwarteten sportlichen Erfolg ins Gesicht geschrieben: „Ein überaus erfolgreiches Wettkampfjahr geht für uns zu Ende. Europameisterin, DM-Teilnahme, Bundespokal, Thüringentitel im Nachwuchsbereich, Dank der hervorragenden Arbeit vieler Ehrenamtler in unserer Abteilung. Nicht zu vergessen auch ein dickes Dankeschön an die Eltern unserer jungen Radballer, aber auch an die Gemeinde, die unseren Verein nach ihren Möglichkeiten unterstützen.“ Am 14.Februar 2026 wird in Langenleuba-Niederhain der nächste Oberliga-Nachwuchsspieltag (alle Altersbereiche) ausgetragen. Eine Woche darauf, am 21.Februar, findet an gleicher Spielstätte der 2.Spieltag im Wettbewerb um den Radball-Bundespokal der Frauen - mit Beteiligung der SG Langenleuba-Niederhain/Fraureuth (Leonie Reinicke/Isabell Kaiser) - statt. Die Elite-Oberliga Männer bestreitet am gleichen Tag in gleicher Halle ihren 5.Spieltag. Gastgeber Felix Kirste/Tobias Hanisch haben sich zum Ziel gesetzt, ihren derzeit sechsten Tabellenplatz zu verbessern, ihre ansteigende Form bewiesen die Niederhainer in den letzten Wochen allemal.
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