Altenburg - Eine weitere Straße im sogenannten Dichterviertel ist ausgebaut worden: Im Laufe des heutigen Tages, 17. Juli, erfolgt die Verkehrsfreigabe der Uhlandstraße.
Die Uhlandstraße verfügt nun über eine neue Fahrbahn sowie beidseitig über neue Gehwege. Das aufwändige Projekt wurde gemeinsam von der Stadt, der Ewa (Energie- und Wasserversorgung Altenburg) und dem WABA (Wasser-versorgungs- und Abwasserentsorgungsbetrieb Altenburg) umgesetzt. Die Arbeiten erstreckten sich über 240 Meter – von der Kreuzung Münsaer Straße bis zur Kreuzung Körner- bzw. Schillerstraße.
Der Ausbau der Uhlandstraße war eine komplexe Tiefbaumaßnahme. Die Ewa verlegte Trinkwasserleitungen und erneuerte Stromkabel. Der WABA sanierte die öffentliche Kanalisation. Die Stadt ließ zudem die 4,40 Meter breite Fahrbahn sowie den etwa 2,30 Meter breiten Parkstreifen asphaltieren. Insgesamt wurden so rund 2.100 Quadratmeter Fläche neu befestigt. Darüber hinaus wurden die Gehwege beidseitig mit Betonsteinpflaster erneuert – insgesamt mehr als 1.000 Quadratmeter. Auch die Straßenentwässerung wurde ertüchtigt: Dabei kam Natursteinpflaster zum Einsatz. Der städtische Anteil am Projekt liegt bei circa 615.000 Euro.
Mit dem Ausbau der Uhlandstraße leistet die Stadt einen weiteren wichtigen Beitrag zur Aufwertung des gesamten Wohngebietes. In den vergangenen Jahren wurden im Dichterviertel bereits zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur realisiert.
Rückblick: Zuletzt war im Vorjahr die Goethestraße saniert worden. Die rund 310 Meter lange Straße wurde asphaltiert und die Gehwege beidseitig erneuert. Außerdem erhielt die Goethestraße eine Entwässerungsrinne aus Natursteinpflaster. Die befestigte Fläche umfasste dort 1.760 Quadratmeter Asphalt in der Fahrbahn – inklusive Anbindung an die Kleistraße – sowie 1.060 Quadratmeter Betonsteinpflaster.
Auch bei der Goethestraße waren die Unternehmen beteiligt: Zu den Leistungen der Ewa zählte die Erneuerung von etwa 300 Metern Trinkwasserleitungen, während der WABA die öffentliche Kanalisation sanierte. Die Kosten für den städtischen Anteil beliefen sich auf circa 560.000 Euro.
Weitere Vorhaben waren zudem der erneuerte östliche Abschnitt der Kleiststraße von der Münsaer Straße bis zur Lessingstraße sowie die Sanierung der Lessingstraße mit neuer Fahrbahn. Ergänzt wurden die Arbeiten durch die Erneuerung des Stiftsgrabens inklusive Stützmauer von der Münsaer Straße bis zum Magdalenenstift sowie durch den erneuerten Gehweg bis zum Sperlingsberg.
In der Gesamtschau zeigt sich: Durch die langjährige Investitionstätigkeit der Stadt befindet sich der Großteil der Straßen und Wege im Dichterviertel inzwischen in einem guten Zustand.
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