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Auf den Spuren des Fischotters – Eine Entdeckungstour an den Haselbacher Teichen für die ganze Familie |

(Foto: Manfred Richter auf Pixabay)

Auf den Spuren des Fischotters – Eine Entdeckungstour an den Haselbacher Teichen für die ganze Familie

Kunst, Kultur & Freizeit Familie, Kinder & Jugend
03.06.2023, 08:58 Uhr
Von: Kathrin Worschech, Naturkundemuseum Mauritianum
Nach den spannenden Beobachtungen auf der Mai-Exkursion starten wir nun ein zweites Mal zu einer Entdeckungstour „Auf den Spuren des Fischotters“ durch das Haselbacher Teichgebiet.

Am 18. Juni lädt das Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg naturinteressierte Familien ein, das Naturschutzgebiet in der Pleiße-Aue nahe Haselbach näher kennenzulernen. Dieses Gebiet gehört seit ca. zwei Jahrzehnten wieder zum Streifgebiet des sehr heimlich lebenden Fischotters. Anfang des 20. Jahrhunderts war er in großen Teilen Europas fast ausgestorben. Deshalb wurde dieser wendige Wassermarder unter strengsten Schutz gestellt. Jagdverbot, Verbesserung der Wasserqualität der Flüsse sowie der Schutz seiner Lebensräume führten dazu, dass sich der Fischotter ab Mitte der 1990er Jahre in Deutschland wieder entlang der Elbe und ihrer Nebenflüsse ausgebreitete. Im Altenburger Land gab ein überfahrenes Tier am 1. Dezember 1999 am Kammerforst bei Lehma den ersten Hinweis, dass sich der Fischotter auch wieder in unserer Region angesiedelt hatte. Einen Fischotter zu Gesicht zu bekommen, gleicht allerdings einem Fünfer im Lotto! Aber seine Anwesenheit verrät er durch allerhand versteckte Spuren, die man mit etwas Glück und geschulten Augen durchaus entdecken kann. Auf seinen „Lieblingswegen“, den sogenannten Wechseln, erkundet er seinen Lebensraum auf der Suche nach Nahrung, die hauptsächlich aus Fischen, Amphibien, Krebsen, Mollusken, Kleinsäugern oder Insektenlarven besteht. Dabei markiert er bei seinen Streifzügen markante Stellen mit einem speziellen „Parfüm“, einem Drüsensekret, oder hinterlässt Kackehäufchen mit spezieller Duftnote und Trittspuren am Teichufer. Vielleicht gelingt es auf der ca. zweistündigen Entdeckungstour gemeinsam mit der Museumsbiologin Kathrin Worschech, Spuren des Fischotters im Haselbacher Teichen aufzuspüren und noch andere interessante Tierbeobachtungen „einzufangen“. 

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