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Burg Posterstein jetzt in der Autobahn-App „signseeing“ zu finden | So wird Burg Posterstein in der neuen, kostenlosen App „signseeing“ präsentiert.

So wird Burg Posterstein in der neuen, kostenlosen App „signseeing“ präsentiert. (Foto: Museum Burg Posterstein)

Burg Posterstein jetzt in der Autobahn-App „signseeing“ zu finden

Kunst, Kultur & Freizeit
16.07.2023, 10:22 Uhr
Von: Museum Burg Posterstein
Die neue, kostenlose App „signseeing“ bringt die braunen Unterrichtungstafeln auf der Autobahn zum Sprechen – Burg Posterstein ist eine von 900 Sehenswürdigkeiten in ganz Deutschland, zu denen es aktuell Hörgeschichten gibt.

Möglich macht das ein Start-Up-Unternehmen aus Dresden, dessen Ziel es ist, den mehr als 3400 touristischen Hinweisschildern an deutschen Autobahnen eine Stimme zu geben.
 

Unterhaltsame Geschichten während der Autobahnfahrt

Wer hat sich nicht schon im Vorbeifahren gefragt, was hinter den Sehenswürdigkeiten steckt, die auf den braunen Autobahnschildern angepriesen werden? Die kostenlose App „signseeing“ schließt solche Wissenslücken und macht das Autobahnfahren unterhaltsamer.

Das funktioniert so: Man installiert die App auf seinem Handy, wählt die Funktion „Live-Karte“ und aktiviert die „Auto-Audio“-Funktion. Diese erkennt braune Hinweistafeln während der Autofahrt ganz automatisch per GPS und spielt dazu die passende Hörgeschichte ab, sodass der Autofahrer zuhören und sich gleichzeitig weiter auf den Verkehr konzentrieren kann. 

Fährt man also mit eingeschalteter „signseeing“-App die A4 zwischen Crimmitschau und Ronneburg entlang, berichtet eine angenehme Frauenstimme, untermalt mit passender Musik, von den Ausstellungen des Museums Burg Posterstein.

„Das Konzept von signseeing hat mich sofort überzeugt“, sagt Marlene Hofmann, die im Museum Burg Posterstein für Marketing und Kommunikation verantwortlich ist. „Einerseits habe ich mich selber schon oft gefragt, was sich hinter den Namen der Sehenswürdigkeiten am Rand der Autobahnen verbirgt. Die App bietet dazu noch Fotos und manchmal sogar Hinweise auf Veranstaltungen, Gastronomie und Wanderwege. So werden Sehenswürdigkeiten am Wegesrand noch mehr zur spannenden Alternative zu Autobahnraststätten. Andererseits entdecken schon heute viele Besucher die Burg Posterstein von der Autobahn aus.“

Das Museumsteam führt seit mehreren Jahren durchgehend Besucherbefragungen an der Museumskasse durch: Woher kommen Sie? Wie wurden Sie dort auf Burg Posterstein aufmerksam? – So lauten die zwei kurzen Fragen, die von den Mitarbeitern gestellt werden. Auf Platz 3 (nach „schonmal besucht“ und „Internetrecherche“) landet hier regelmäßig die Autobahn, von wo aus die Burg auch zu sehen ist.

Da Burg Posterstein nur vier Kilometer von der Abfahrt Ronneburg entfernt liegt, wird das Museum schon heute als familienfreundlicher Haltepunkt auf der Durchreise genutzt. Als erste Sehenswürdigkeit im Landkreis erhielt das Museum 1994 ein Hinweisschild an der Autobahn. Gestaltet hat es damals der Schmöllner Künstler Hans Neupert.
 

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