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Ein Tanztheater zum Lachen, Weinen und Hoffen | Tanztheater Der Krieg - Katerina Vlasova

Tanztheater Der Krieg - Katerina Vlasova (Foto: Maciej Rusinek)

Ein Tanztheater zum Lachen, Weinen und Hoffen

Kunst, Kultur & Freizeit
07.12.2023, 15:07 Uhr
Von: Petra Lowe
Katerina Vlasova zeigt neue Tanzproduktion zu Krieg und Betroffenheit in Altenburg

Wie wirken sich die Kriege in den Heimatländern auf Menschen aus, die ihre Heimat schon vor langer Zeit verlassen haben. Das ist das Thema der neuen Produktion von Katerina Vlasova. Die freischaffende Tänzerin und Choreographin ist selbst mit 17 Jahren aus ihrer Heimat, der Ukraine, nach Deutschland gekommen.

In ihrem neuen Tanzstück „Der Krieg, der mir nicht gehörte und doch ganz meiner war“, geht sie der Frage nach, wie sich die Kriege in Heimatländern auf Menschen auswirken, die sie schon vor langer Zeit verlassen haben. „Es sind nicht nur die Sorgen um die geliebten Menschen, die dort noch leben und in Gefahr sind - es ist ein ganz universelles Gefühl der Betroffenheit“, sagt Vlasova.  Aber gibt es Gefahr und Leiden auf Distanz wirklich, fragt die 37-Jährige. Womit hat die Betroffenheit zu tun, mit Schuld, weil wir in Sicherheit sind, mit Weltschmerz – eindringlich ringt Katerina Vlasova in ihrer Produktion um Antworten. „Daraus entsteht ein Tanztheater zum Lachen, Weinen und Hoffen“, sagt die Wahlaltenburgerin.

Vlasova studierte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, war engagiert in Lüneburg, Essen und lebt seit acht Jahren in Altenburg. Das Stück „Der Krieg, der mir nicht gehörte und doch ganz meiner war“ wird am Freitag, dem 15. Dezember, um 19 Uhr, am Sonntag, dem 17. Dezember, um 18 Uhr, und am Mittwoch, dem 20. Dezember, um 19 Uhr im Integrativen Zentrum Futura in der Wallstraße 28 in Altenburg zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

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