Im Rahmen der Informationen des Oberbürgermeisters und der Anfragen aus dem Stadtrat wurde auch über die Sportstättenförderung des Bundes gesprochen. Dabei ging es um die Perspektiven für die Skatbank-Arena und die mögliche Förderung im Rahmen des Bundesprogramms für kommunale Sportstätten.
Es wurde erklärt, dass man Maßnahmen auch reduzieren könnte, um bei der Entwicklung des Stadions mit kleineren Schritten voranzukommen. Die Stadt habe sich jedoch bewusst dagegen entschieden und befinde sich automatisch in der zweiten Auswahlrunde. Damit verbindet sich die Hoffnung, einen Zuschlag für das Gesamtprojekt zu erhalten.
Die SPD-Fraktion begrüßt ausdrücklich, dass die Skatbank-Arena stärker in den Fokus rückt. Aus Sicht der SPD wäre eine erfolgreiche Förderung ein enorm wichtiger Entwicklungsschritt für den Sportstandort Altenburg. Die SPD-Fraktion hofft deshalb auf eine positive Entscheidung im weiteren Förderverfahren.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war die Evaluation des Jugend-, Senioren- und Familienbeirats. Die Verwaltung zog dabei eine umfangreiche Bilanz der ersten dreijährigen Amtszeit des Gremiums. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Projekte begleitet und umgesetzt, darunter Workshops zur Jugendbeteiligung, Maßnahmen aus dem Einwohnerbudget, Projekte zur Inklusion sowie verschiedene Angebote für Familien, Kinder und Seniorinnen und Senioren.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Jäschke betonte in seinem Redebeitrag: „Dieses Gremium ist eine echte Bereicherung für unsere Stadt.“ Besonders hob er den generationenübergreifenden Ansatz hervor. Junge Menschen, Familien und Seniorinnen und Senioren würden dort gemeinsam über Ideen und Projekte für die Stadt ins Gespräch kommen.
Jäschke verwies außerdem darauf, dass der Beirat nicht nur diskutiere, sondern konkrete Projekte aus dem Einwohnerbudget und Beteiligungsformate auf den Weg gebracht habe. Gleichzeitig dankte er den ehrenamtlich engagierten Mitgliedern des bisherigen und neuen Beirates sowie den Verantwortlichen der Verwaltung, die den Beirat organisatorisch unterstützen.
Darüber hinaus regte der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Jäschke an, perspektivisch die Satzung des Beirates weiterzuentwickeln, um dem Gremium künftig noch mehr Freiheiten und Möglichkeiten zur Beteiligung einzuräumen. Dazu erklärte Jäschke: „Kommunale Demokratie lebt nicht nur von Wahlen. Sie lebt vom Mitmachen.“ Weiter führte er aus: „Beteiligung funktioniert am besten dort, wo Menschen nicht das Gefühl haben, nur angehört zu werden, sondern tatsächlich mitgestalten zu können. Und genau deshalb ist der Jugend-, Senioren- und Familienbeirat wichtig für diese Stadt.“
Der Stadtrat befasste sich auch mit Änderungen der Geschäftsordnung des Stadtrates und seiner Ausschüsse. Die entsprechenden Änderungen wurden mehrheitlich beschlossen. Damit wurde die Geschäftsordnung weiter konkretisiert, um die Arbeit des Stadtrates strukturierter und klarer zu gestalten.
Außerdem wurden Informationen zur Jahresrechnung 2025 vorgestellt. Die Stadt Altenburg konnte das Haushaltsjahr insgesamt positiv abschließen. Besonders erfreulich ist aus Sicht der SPD-Fraktion, dass die Rücklagen der Stadt deutlich gestärkt werden konnten und gleichzeitig weniger Kredite aufgenommen werden mussten als ursprünglich geplant. Damit bleibt die Stadt auch für zukünftige Investitionen und wichtige Aufgaben handlungsfähig.
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